Born To Be Wild (OT: Wild Hogs), USA 2007

Die Familie A. hat sich ohne Furcht durch den Verkehrsinfarkt Münsters hin zum Cineplex gepflügt und es hat sich alle Mühsal als lohnenswert erwiesen. Die ‘Wild Hogs’ haben uns sehr viel Spass gemacht und die Lachmuskeln drohten schon zu krampfen.

Vier Spiesser, die Wild Hogs, durchleben ihre Midlife Crisis, werfen Handys und Navigationsgerät ins Rinnsal, schwingen sich auf die Chopper und machen eine Tour ohne Regeln. Es gereicht dem Film nicht zum Nachteil, dass einige Szenen sicherlich durch ‘City Slickers’ inspiriert sind und ein wenig zu oft homophobe Scherze in allen Varianten exerziert werden.

Unsere Psuedorocker geraten auf ihrem Trip durch New Mexico unwissend in die falsche Rockerkneipe, nämlich die Bleibe der El Fuegos. Hier kommt der charismatisch böse Ray Liotta als Anführer der El Fuegos ins Spiel und doch endet das erste Zusammentreffen mit den so verhöhnten und verspotteten Weicheiern mit der völligen Zerstörung der eigenen Rockerkneipe. Die El Fuegos machen sich auf die Jagd und im friedliebenden Wüstenort Madrid (!) kommt es zum (familientauglichen) Showdown.

Das Zusammenwirken solcher Schauspieler wie Ray Liotta, Tim Allen, John Travolta, Martin Lawrence und nicht zuletzt William H. Macy GLEICHZEITIG IN EINEM FILM ist unbedingt sehenswert, ja geradezu göttlich.

Diese Bikerkomödie ist kurzweilig, urkomisch und dabei noch harmlos. Ein netter Film. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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